Der von turbolento publishing publizierte Unemployment Simulator 2018 ist heute gestartet. Die Indie-Lebenssimulation thematisiert, wie der Titel zweifelsfrei bestätigt … Arbeitslosigkeit im Jahr 2018. Seht hier eine Einleitung in das Werk von Solo-Entwickler Samuel Lehikoinen:
Überall herumliegende Bierdosen und ein Maurerdekolleté lassen uns früh wissen, welcher Ton angeschlagen wird. Das ‚auf wahren Ereignissen basierende soziale Survival-Spiel‘ steckt voller Klischees und verpackt den überzogenen Alltag von im 21. Jahrhundert (pardon, 2018) in die Arbeitslosigkeit gerutschten Menschen mit einer großen Menge schwarzem Humor. Zu Beginn gewissenhaft erledigte Haushaltsaufgaben und Bewerbungen weichen im Laufe des Spiels Videospielen, Pornos und Alkohol, um sich später sogar zu katastrophalen Ausgängen zu steigern. Parameter, die wir dabei für das Gameplay im Blick haben müssen, sind Angst-Level, Müdigkeit, unsere Gesundheit und der Alkohol- sowie Dopaminspiegel, letzteres als Maß für unsere Motivation.
Auch wenn überzogen dargestellt, zeigt Unemployment Simulator 2018 in gewisser Weise die Realität, in der Menschen häufig unverschuldet hineingezogen werden. Eine vom Staat gewährleistete Arbeitslosenversicherung erweist sich zwar wegen der Sicherheit vor Unvorhergesehenem häufig als Segen, kann für einige aber zum Fluch werden, Stichworte sind hier beispielsweise soziale Isolation und Perspektivlosigkeit. Gerade hat die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland wieder die 3 Millionenmarke überschritten, wobei von einer höheren Dunkelziffer auszugehen ist. Hinzu kommt die Angst, die KI könnte diesen Trend in Zukunft drastisch beschleunigen.
Quelle: Steam, Bild: offizieller Trailer
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