THE WIDE OPEN SKY IS RUNNING OUT OF CATFISH – NATURFOTOGRAFIE AUF DEM RÜCKEN EINES WELSES

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Das surreale The Wide Open Sky is Running out of Catfish von ZIPIT! Games würde man auf einer Website, die sich Videospiel-Inhalten aus der echten Welt widmet, nicht unbedingt erwarten. Obwohl traumhaft umherfliegend handelt es sich bei den pixeligen Kreaturen jedoch um Tiere mit realen Vorbildern, die namentlich benannt werden. Der Trailer schwebt da vorne:

Gameplay technisch lässt sich The Wide Open Sky is Running out of Catfish als Fotografie-Spiel beschreiben. Mit einer magischen Flöte hauchen wir dem Himmel neues Leben ein, indem wir Wolken in Tiere verwandeln. Das Ganze passiert – wie der Name bereits andeutet –auf dem Rücken eines Welses. Eine Ebene darüber setzt sich das atmosphärische Spiel mit Themen wie Freundschaft und der Vergänglichkeit von Zeit und Ort auseinander.

Im Laufe des Spiels treffen wir auf verschiedene Tiere aus verschiedenen Regionen. Dokumentiert werden die Tiere auf einer freizuschaltenden Datenbank auf einem In-Game-PC mit Webfunktion, welcher auch mit dem „Dolphin Chat“ und der Foto-Datenbank „PhotoPond“ ausgestattet ist.

Die Regionen sind „Golf, Archipel, Australis und ‚Spezial'“ und decken somit Tiere aus warmen Küstenregionen und der bekannten Inselgruppe ab. Australis ist Latein für südlich, wobei hier Assoziationen mit Australien geweckt werden. Im Laufe des Spiels treffen wir auf diverse Kreaturen, etwa Seesterne, Rochen, Schildkröten, Aale, Tintenfische, Clownfische, Anglerfische, Schnecken, Wale und viele weitere. Als konkrete Einträge in der In-Game-Datenbank sehen wir im Trailer Papageifische (Parrotfish) und Firefish, womit die Gattung Nemateleotris gemeint ist.

Unser bester Freund im Spiel, der Catfish, wird im Deutschen als Wels bezeichnet, der zur Ordnung der Welsartigen (Siluriformes) gehört. Dies ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von Süßwasserfischen, die weltweit in Flüssen, Seen und Sümpfen vorkommen. Viele Arten sind nachtaktiv und einige können sogar elektrische Signale erzeugen. In Europa kommt vor allem der Europäische Wels (Silurus glanis) vor.

Die englische Bezeichnung Catfish rührt daher, dass die Barteln („Schnurrhaare“), mit denen sie in trüben Wasser die Umgebung ertasten können, an Katzenhaare erinnern.

Quelle: Steam, Bilder: Steam, Trailer und WikiCommons


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